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	<title>Rubinblut</title>
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	<description>"Go.. fuNk yourself :-)"</description>
	<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 15:01:15 +0000</pubDate>
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		<title>Sonntägliche totsein-Rotwein Gedanken</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 15:01:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rubinblut</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonntägliche totsein-Rotwein Gedanken&#8230;Tiere hinter Gittern haben traurige Augen. Nur wohin mit ihnen, wenn das  Un-Tier Mensch sie ausrottet? Wenn der Erlös der Besichtigung trauriger  Augen an die Arterhaltung geht, ist man dann Symphatisant der  Käfighaltung?
Ein schweres Erbe, wenn man keine Lösung hat.
Ich habe auf jeden Fall keine.
Castor,  auf jeden Fall bin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="pBlogBody_540453785" class="blogContent"><label id="pBlogSubject_540453785">Sonntägliche totsein-Rotwein Gedanken&#8230;</label><strong>Tiere</strong> hinter Gittern haben traurige Augen. Nur wohin mit ihnen, wenn das  Un-Tier Mensch sie ausrottet? Wenn der Erlös der Besichtigung trauriger  Augen an die Arterhaltung geht, ist man dann Symphatisant der  Käfighaltung?<br />
Ein schweres Erbe, wenn man keine Lösung hat.<br />
Ich habe auf jeden Fall keine.</p>
<p><strong>Castor</strong>,  auf jeden Fall bin ich Symphatisant von den Aktivisten, aber mein  Protest ist ein anderer, alldieweil ich ein schlechter Aktivist in der  Form wäre. Viele Fragen werfen sich auf. Ziemlich tiefe sogar. Mehr als  für einen Blog Eintrag, mehr als für ein Menschenleben, aber weniger als  für die Dummheit der Menschen als Ganzes.<br />
Trotzdem hat es mich  erheitert, dass die Bullen fast ihren Bus im Wasser versenkt hätten  unter einer waldigen Zugbrücke, weil das sinnlose Navi einen Mitten  durch den unpassierbaren Waldweg gelenkt hat. Ich vermute, dass sie  diese Erklärung nicht geglaubt haben und wenn ich ein Dixi Klo dabei  gehabt hätte, hätte ich mich sicherlich an die Schienen gekettet und die  dummen Steuerzahler ausgelacht, die solche Einsätze finanzieren.</p>
<p>Was für ein Fiasko, wenn man sich später abends im Tv die Wohlstandslügen von Echsenauge Miley<strong> Zirkus</strong> ansieht, welche behauptet, dass die Fans an erster Stelle stehen und  dann das Geschenk eines treu ergebenen Fans einfach liegen lässt.</p>
<p>Tja,  wie sollen wir die Welt retten, wenn wir es nicht gelernt haben, uns  selbst zu retten? Ich lege grade keinen Wert darauf, besonders ironisch  zu schreiben, wahrscheinlich liegt es an der Resignation, die viele  Jahrhunderte auf mich abgefärbt hat. Nicht nur in den großen  Weltanschauungen, auch in den kleinen. Im Kapitalismus bleibt nichts  übrig. Wir kriegen uns selbst nicht hin, also kriegen wir die Welt nicht  hin.  Aber wir können so tun als ob, in der Bildzeitungsweise. Wir  können behaupten, dass wir die Welt verändern und sie verbessern,  während wir nicht einmal in der Lage sind menschlich zu sein.  Wir  können uns einreden, Weltverbesserer zu sein. Ich bin keiner. Mir bleibt  nur übrig, dass zu tun, was ich kann und aushalte. Es gibt keinen  Prinzen auf dem weißen Roß, der die holde Maid rettet. Es gibt  niemanden, der die Welt rettet. Es gibt nicht einmal jemanden, der die  Lösung für das Zwischenmenschliche parat hat. Aber es gibt die  Möglichkeit, sich von den Pauschalmedien blenden zu lassen, die große <strong>Lebenslüge</strong> zu glauben- und das alles-solange wir in in einem Land leben, in dem  die Menschen auf hohem Niveau jammern-ohne zu begreifen, wie gut es  ihnen geht-im Gegensatz zu anderen, einfach zu schlucken.</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Eine Identität in Deutschland</title>
		<link>http://rubinblut.de/2010/05/23/eine-identitat-in-deutschland/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 May 2010 23:45:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rubinblut</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nichts was  ich mache, ändert etwas daran, dass ich sterben werde. Auch nicht, wenn  ich es mir einbilde. Auch nicht, wenn es mir Angst macht.
Die  Angst, die ich heute habe ist nur die, dass ich nicht mehr erleben kann,  was ich aufholen möchte. Und es gibt vieles, was ich nachholen möchte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nichts was  ich mache, ändert etwas daran, dass ich sterben werde. Auch nicht, wenn  ich es mir einbilde. Auch nicht, wenn es mir Angst macht.</p>
<p>Die  Angst, die ich heute habe ist nur die, dass ich nicht mehr erleben kann,  was ich aufholen möchte. Und es gibt vieles, was ich nachholen möchte,  weil ich mir wünsche, dass das, was ich bis heute erlebt habe nicht  alles war.</p>
<p>Und ich habe Angst vor Schmerz, innerlich wie  äußerlich.<br />
Die Angst in Schmerz zu sterben und am Leid zu zerbrechen.</p>
<p>Gibt  es mehr als das Haushalten von Energien? Gibt es mehr als integrierte  Muster und den Kampf gegen alte Verhaltensweisen?<br />
Wenn ich es  wüsste&#8230;</p>
<p>Trotz dieser Gedanken ist es Tag für Tag ein haushalten  von Energien, so frustierend es auch wie ein Echo an die Wände meines  Denkens schlägt.<br />
Und wiederhallt.<br />
Ein Gedanke der fortlaufend an  die Begrenzungen meines Wissenstandes hämmert.</p>
<p>Peng.</p>
<p>Dann  wieder und wieder das Gefühl, dass mich dieses Echo in den Wahnsinn  treibt. Kein Weg zurück!</p>
<p>Ambivalenz.<br />
Zurück will ich nicht.</p>
<p>Ambivalenz.<br />
Ich  habe meinen Weg gefunden und morgen verstehe ich den alten Pfad besser  und kann ihm wieder etwas Positives abgewinnen?</p>
<p>Es schreit und  schweigt, es schlägt um sich und klammert.</p>
<p>Wo ist der Halt, wenn  der Gedanke über den gewonnenen Halt wieder alles über den Haufen wirft?  Wo ist der Halt, wenn man sieht, dass es im Außen zerbricht über die  Menschlichkeit an sich?<br />
Wenn das Wissen, die Erkenntnis über den  Glauben, über den Glauben siegt?</p>
<p>Was bleibt? Wann hört es auf?<br />
Wenn  man glaubt und fühlt sich gefunden zu haben?</p>
<p>Und jetzt, in  diesem Moment, zerschlägt das Echo der Gedanken die eingemauerte  Granitwand des Wissens und Fühlens, was vielleicht nur einen kurzen  Augenblick die Wahrheit zu sein schien.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Urban</title>
		<link>http://rubinblut.de/2010/03/14/urban/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 09:19:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rubinblut</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lyrik (BAND 8) Andersland- ab 2009]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stadt ist grau
Ich schreibe neu-ich schreibe wieder
Durch meine halb geschlossnen Lieder
Seh in die Freiheit
Hinter diesem-jenem
aus Zement gegossnem Bau
Mein Herz wird rauh
Doch über Inneres berichten?
Wer will es wissen-
Würd es missen&#8230;
So übe ich mich in verzichten
Und sehe aus dem Fenster
Weiter, weiter noch und seh Gespenster
Mein Herz wird rauh
Ich sehs genau
Die Stadt bleibt grau

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadt ist grau<br />
Ich schreibe neu-ich schreibe wieder<br />
Durch meine halb geschlossnen Lieder<br />
Seh in die Freiheit<br />
Hinter diesem-jenem<br />
aus Zement gegossnem Bau<br />
Mein Herz wird rauh<br />
Doch über Inneres berichten?<br />
Wer will es wissen-<br />
Würd es missen&#8230;<br />
So übe ich mich in verzichten<br />
Und sehe aus dem Fenster<br />
Weiter, weiter noch und seh Gespenster<br />
Mein Herz wird rauh<br />
Ich sehs genau<br />
Die Stadt bleibt grau</p>
<p><a href="http://viewmorepics.myspace.com/index.cfm?fuseaction=viewImage&amp;friendID=410308445&amp;albumID=1572574&amp;imageID=23581057"><img src="http://hotlink.myspacecdn.com/images02/131/9ac6671dbf964d09875c65b1fe9d0043/m.jpg" alt="Theres a reality behind my TV???" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fragil</title>
		<link>http://rubinblut.de/2010/03/14/fragil/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 09:13:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rubinblut</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lyrik (BAND 8) Andersland- ab 2009]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Leben ist (und bleibt)
-fragil-
Was man vergisst
Fast grenzdebil
Das Leben nur mit Liebe
-treibt
Die Blüten der Unendlichkeit
In denen alle Liebe bliebe
Hinaus in alle Überzeit

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Leben ist (und bleibt)<br />
-fragil-<br />
Was man vergisst<br />
Fast grenzdebil<br />
Das Leben nur mit Liebe<br />
-treibt<br />
Die Blüten der Unendlichkeit<br />
In denen alle Liebe bliebe<br />
Hinaus in alle Überzeit</p>
<p><a href="http://viewmorepics.myspace.com/index.cfm?fuseaction=viewImage&amp;friendID=410308445&amp;albumID=1216357&amp;imageID=23132234"><img src="http://hotlink.myspacecdn.com/images02/132/e1af4a7aa75c48d8870bdd999c586022/m.jpg" alt="Last piece 09" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Spongebob SPAM-Kopf</title>
		<link>http://rubinblut.de/2009/12/03/spongebob-spam-kopf/</link>
		<comments>http://rubinblut.de/2009/12/03/spongebob-spam-kopf/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 14:05:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rubinblut</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich frage mich, welchen Sinn es macht, harmlose Blogs mit Werbung zu verseuchen. Wenn&#8217;s mal ein-zwei-drei sind, aber 79 oder gar 90? Mir bleibt also nichts anderes übrig, als die Kommentar-Funktion auf registrieren zu stellen. Wenn also jemand was schreiben möchte, muss er sich erst registrieren. Schade, ich find das total doof. Aber: Los, registriert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich frage mich, welchen Sinn es macht, harmlose Blogs mit Werbung zu verseuchen. Wenn&#8217;s mal ein-zwei-drei sind, aber 79 oder gar 90? Mir bleibt also nichts anderes übrig, als die Kommentar-Funktion auf registrieren zu stellen. Wenn also jemand was schreiben möchte, muss er sich erst registrieren. Schade, ich find das total doof. Aber: <strong>Los, registriert euch, dass wäre spamtastisch&#8230;&#8230;&#8230;.</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rubinblut.de/2009/12/03/spongebob-spam-kopf/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Das älteste Lied</title>
		<link>http://rubinblut.de/2009/12/01/das-alteste-lied/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 11:40:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rubinblut</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lyrik (BAND 8) Andersland- ab 2009]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Leben zerbricht
Im Tageslicht
Nicht
Ohne Grund
Es ist wund
Wie Tochter und Sohn
Der Generation
Genozid
Genozid-Generation
Sie vererbten schon
Ohne ein Wort
Den Seelenmord
Nicht die Massen
Oder in Rassen
Es warn&#8217; keine Huren
Nur diese Spuren
Die jemand in uns brannte
Uns damit bespannte
Vom Glück verbannte
Und nichts erkannte
Familien-Genozid
Es bleibt
Das älteste Lied
Ich wünsche nur
Das diese Spur
Nicht dominant ist.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Leben zerbricht<br />
Im Tageslicht<br />
Nicht<br />
Ohne Grund<br />
Es ist wund<br />
Wie Tochter und Sohn<br />
Der Generation<br />
Genozid<br />
Genozid-Generation<br />
Sie vererbten schon<br />
Ohne ein Wort<br />
Den Seelenmord<br />
Nicht die Massen<br />
Oder in Rassen<br />
Es warn&#8217; keine Huren<br />
Nur diese Spuren<br />
Die jemand in uns brannte<br />
Uns damit bespannte<br />
Vom Glück verbannte<br />
Und nichts erkannte<br />
Familien-Genozid<br />
Es bleibt<br />
Das älteste Lied</p>
<p>Ich wünsche nur<br />
Das diese Spur<br />
Nicht dominant ist.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rubinblut.de/2009/12/01/das-alteste-lied/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Oktober gedanken, 13 Uhr und 8 Minuten</title>
		<link>http://rubinblut.de/2009/10/21/819/</link>
		<comments>http://rubinblut.de/2009/10/21/819/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 12:47:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rubinblut</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rubinblut.de/?p=819</guid>
		<description><![CDATA[ 
Manchmal werde ich nachts wach, mit dem Bedürfnis zu schreien und dem Gefühl, mir sitzt ein Nachtmahr auf der Brust, der mir durch sein Tonnen schweres Gewicht die Rippen Stück für Stück zerplittern lässt. Nur mit zusammengequetschten Lungen kann man nicht schreien.
Es bleiben rasende Gedanken, Gedanken der Flucht.  Flucht vom Mensch sein müssen.
Flucht vor der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p>Manchmal werde ich nachts wach, mit dem Bedürfnis zu schreien und dem Gefühl, mir sitzt ein Nachtmahr auf der Brust, der mir durch sein Tonnen schweres Gewicht die Rippen Stück für Stück zerplittern lässt. Nur mit zusammengequetschten Lungen kann man nicht schreien.</p>
<p>Es bleiben rasende Gedanken, Gedanken der Flucht.  Flucht vom Mensch sein müssen.</p>
<p>Flucht vor der Heuchelei und pseudomoralischen Werten. Es wird ambivalent, denn niemand wird niemals nicht Mensch sein können, der als solcher geboren wurde.</p>
<p>Niemand.</p>
<p>Und niemand hat das Recht, andere Menschen zu verurteilen, mögen sie noch so oberflächlich sein.</p>
<p>Allerdings wirkt es wie eine Farce auf mich, wenn Menschen ihr Glück in äußeren Werten suchen oder glauben im Materialismus zu finden. Da ich selber früher nie glücklich war und es zu diesen Zeiten auch nichts gab, was mich hätte glücklich machen können, war mir relativ früh bewusst, dass manche Dinge einfach scheißegal sind&#8230;Das finde ich heute auch noch, ich finde es gibt so viele Dinge die sowas von scheißegal und unwichtig sind, dass es mich anwidert.</p>
<p>Und trotzdem glauben die Menschen, ihr Glück darin zu finden, oder sie verschanzen sich hinter ihren Fernsehern und sterben als kopfgefickte Marionetten. Mich macht das nur wütend, arrogant will ich nicht sein und schon gar nicht besser, oder jemanden verurteilen. Aber wütend will ich sein. Wütend auf den Scheiß, der über Jahnunderte von Generation zu Generation vermittelt wurde. Es gibt Streit, Krieg und Leid, was es nicht geben müsste. Weil man mit sich selbst nicht im Reinen ist. Was es bedeutet mit sich ins Reine zu kommen, wer weiß das schon? Aber das der Weg dort hin auch mit Schmerz verbunden ist, dass gehört dazu. Meines erachtens,  jedenfalls wenn man zu den Menschen gehört, die ich meine. Nämliche jene, die keine Glückskinder waren. Davon gibt es jedoch auch welche und eine weise Frau sagte mir mal, dass diese Menschen ganz andere Aufgaben zu bewältigen hätten. Manchmal widert es mich sogar an, dass ich den Drang habe, darüber zu schreiben. Vor 10 Jahren hätte ich mich wohl ansatzweise verstanden, aber nie begriffen, wie denn auch?</p>
<p>Ich wäre gerne wütend, ehrlich. Aber irgendwie funktioniert es nicht. Seitdem ich weiß, warum ich ich bin, könnte ich niemanden jemals mehr für mein Verhalten verantwortlich machen. Weil ich weiß&#8230;</p>
<p>Sich seiner Eigenverantwortung bewusst sein, für mich war es der schwierigste Teil, dass zu begreifen. Vielleicht sind andere da schneller. Wirkliche Eigenverantwortung heißt Reife. Jedenfalls sind wissen und begreifen zwei paar Schuhe und Wissen und Umsetzung ein ganzer Schuhladen.</p>
<p>Ich muss nicht trinken, um die Welt oder meine Gefühle zu ertragen&#8230;Ich kann aber bewusst die Entscheidung treffen, eine Flasche Wein zu trinken, wenn mir die Welt zu viel wird. Es ist immer der Grad des Bewusstseins&#8230;Wenn-dann&#8230;Dann ist es meine Entscheidung und meine Verantwortung und die Konsequenzen trage ich alleine.</p>
<p>Eigentlich ist und wäre es ganz einfach, wenn sich jeder dessen bewusst wäre, oder es ein Schulfach für so etwas gäbe. Das wäre wichtig. Das Prinzip wäre einfach. Immer bei sich selbst bleiben, was für ein schöner Satz. Entwicklung bedeutet bei sich selbst zu sein, dort hinzugucken, dort zu verändern, auch wenn es weh tut. Und zu verzeihen. Sich selbst zu verzeihen und vielleicht auch anderen, die nicht in der Lage waren, bei sich zu sein. Was nützt Geld, Ausbildung und gutes Ansehen, wenn man ein inkompetenter emotionaler Krüppel ist, zerfressen von Ängsten, Magengeschwüren  und Liebesmangel?</p>
<p>Wenn man sich selbst nicht liebt, kann man auch niemand anderen lieben. Und die Liebe für sich selbst findet man nur in sich, nie im Materialismus.</p>
<p>Wenn man beginnt sich selbst zu lieben, wird es leichter. Als Kind habe ich Bäume geliebt, was ich heute noch tu. Ich liebte Tiere. Menschen waren mir zuwider, dass hatte Gründe. Heute ist es anders, es gibt Menschen, die ich liebe. Es gibt menschliche Züge, die ich liebe und ich weiß, dass es Güte gibt. Ich mag es  emotional zu sein und zu weinen, wenn mich etwas berührt. Manchmal mag ich es sogar ein Mensch zu sein. Aber manchmal, genau dann, wenn mir mein eigenes Menschsein bewusst wird, dann gibt es auch Tage an denen mir Menschen zuwider sind. Nachts, wenn ich schreien möchte und nicht kann, weil ich ein Mensch bin.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>IMAGAMI-BILDSCHIRMHEILER 2.0  (????? ohne Worte)</title>
		<link>http://rubinblut.de/2009/09/11/imagami-bildschirmheiler-20-ohne-worte/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 18:25:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rubinblut</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[19,00 EUR
(inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Herr S. schreibt: „Danke für so viel Ruhe, Frieden und Kraft auf meinem Bildschirm!!!“
Der imagami-Bildschirmheiler läuft unter Microsoft Windows ME/2000/XP/Vista
Quelle: sonnenblauShop.com
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>19,00 EUR</strong></p>
<p><span style="font-size: xx-small;"><span style="font-family: arial;">(inkl. 19% MwSt. zzgl. <a href="http://www.sonnenblaushop.de/shop_content.php?coID=1">Versand)</a></span></span></p>
<h3 style="font-weight: normal;"><span style="color: #800080;">Herr S. schreibt: „<span style="font-weight: bold;">Danke für so viel Ruhe, Frieden und Kraft auf meinem Bildschirm!!!</span>“</span></h3>
<h3 style="font-weight: bold;"><span style="color: #800080;">Der imagami-Bildschirmheiler läuft unter Microsoft Windows ME/2000/XP/Vista</span></h3>
<p>Quelle: sonnenblauShop.com</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Angst frisst uns alle auf</title>
		<link>http://rubinblut.de/2009/09/11/die-angst-frisst-uns-alle-auf/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 10:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rubinblut</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Satire (Querdenken verboten!!)]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Hausfrau Helma M. hat heute etwas besonderes vor, endlich steht der Friseurtermin vor der Tür, den sie oft verschieben musste weil niemand auf ihre zwei Kinder aufpassen konnte.
Helma M. ist guter Dinge, denn ihr geliebter Gatte hat ihr den Besuch spendiert, damit sie es sich mal richtig gut gehen lässt.
Im Friseursalon eingetreten wird sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]><xml> Normal   0   21                         MicrosoftInternetExplorer4 </xml><![endif]--><!--  --><!--[if gte mso 10]> <mce:style><!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman";} --> <!--[endif]--></p>
<p>Hausfrau Helma M. hat heute etwas besonderes vor, endlich steht der Friseurtermin vor der Tür, den sie oft verschieben musste weil niemand auf ihre zwei Kinder aufpassen konnte.</p>
<p>Helma M. ist guter Dinge, denn ihr geliebter Gatte hat ihr den Besuch spendiert, damit sie es sich mal richtig gut gehen lässt.</p>
<p>Im Friseursalon eingetreten wird sie mit  dem obligatorischen Kaffee und den neuesten Frauenzeitschriften versorgt. Es dauert halt noch ein bisschen.</p>
<p>Da wir schon festgestellt haben, dass alles irgendwie zusammenhängt ist ein denkwürdiger Augenblick eingetreten, denn es bedarf wirklich nur einer Frauenzeitschrift um die Angstklappe gleich mehrfach zuschlagen zu lassen.</p>
<p>Gespannt überfliegt Helma M. die Titel der ersten Artikel und bleibt gleich an mehreren hängen.</p>
<p><strong><em>-Betrunkener Autofahrer zerstörte Familienglück- Kleine Sara (6) spurlos verschwunden- Handystrahlung verursacht Augenkrebs- Frau und drei Kinder mit Axt erschlagen (Familienvater lief wegen fristloser Kündigung Amok)- Babysitter erdrosselte schreienden Säugling- Defekter Toaster und die Wohnung brannte ab- Maskierter Mann vergewaltigte junge Frau am helllichten Tage- 86 Jähriger wegen 2o Euro niedergestochen- ect.</em></strong></p>
<p>Verallgemeinern wir die Sache hier und behaupten einfach, dass es die Sensationslust ist, die Helma M. dazu bewegt die Artikel zu lesen anstatt sich diese grässlichen Zeilen zu ersparen.</p>
<p>In Helma M´s. Kopf brechen folgenschwere Gedankenlawinen los.</p>
<p>Von: Mir passiert das nicht,  Gott sei Dank das mir das nicht  passiert ist.</p>
<p>Bis: Mir kann das auch passieren,  wenn ich rausgehe passiert es sofort.</p>
<p>Helma M., den Tränen nahe, sieht den fiktiven Polizei- und Rettungswagen vor ihrem Hause stehen. Es ist nicht nur abgebrannt, die Kinder sind entführt und erdrosselt worden.</p>
<p>Falls sie es überhaupt heile nach Hause schafft, ohne von einem alkoholisierten Geisterfahrer ins Wachkoma geschleudert , nicht vom Triebtäter vergewaltigt oder bei einem Raubüberfall ins Jenseits befördert, wird sie mit Sicherheit von ihrem plötzlich arbeitslosen Ehegatten erschlagen.</p>
<p>Ein Kompromiss hinsichtlich dieses Dilemmas ist aller Wahrscheinlichkeit nach der Augenkrebs.</p>
<p>Hätte Helma M. eine wissenschaftliche Abhandlung über Krieg oder ähnlichem gelesen, wären die Konsequenzen für ihr Denken unabsehbar geworden.</p>
<p>Helma M. ist aber ganz helle und schiebt die Gedanken von sich fort.</p>
<p>Ihr Besuch beim Friseur ist trotzdem versaut, denn zwischendurch meint sie unter der Trockenhaube riechen zu können, wie die Kabel schmelzen und daraufhin unweigerlich ihr Kopf explodiert.</p>
<p>Wie so oft frage ich mich auch an dieser Stelle, wie man so bitteschön sein Leben genießen soll?</p>
<p>Natürlich ist leben in jeglicher Hinsicht mit einem Risiko verbunden, aber muss einem wirklich alles schlecht gemacht werden?</p>
<p>Es gibt genug schlimme Dinge auf der Welt, nur das noch Schönes gibt, darauf wird man nicht aufmerksam gemacht.</p>
<p>Jeder hat Angst vor Krankheit, Arbeitslosigkeit, Umweltverschmutzung, Gewalt und Krieg.</p>
<p>Oftmals liegen diese Dinge nicht in unsrer Hand und wir stehen ihnen machtlos gegenüber.</p>
<p>Wir können sie nicht steuern und das macht uns Angst, dass heißt aber nicht das ich es für sinnvoll halte die Augen komplett davor zu verschließen.</p>
<p>Aber weniger soll ja oft mehr sein.</p>
<p>Menschen die Angst haben neigen dazu Menschen zu folgen die ihrer Ansicht nach keine haben.</p>
<p>Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung sind unter anderem ein guter Nährboden für Kriege die eigentlich keiner haben will. War das nicht immer so?</p>
<p>Wäre es ausreichend, wenn nur einer verstünde, was ich meine?</p>
<p>Folglich frage ich mich Tag für Tag ob Nachrichten sehen Manipulation, Sensationslust, Information oder purer Masochismus ist.</p>
<p>Da mir niemand den freien Willen nehmen kann, werfe ich meinen Rettungsanker aus. Nämlich das ich mich an den kleinen Dingen des Lebens so wie der Herbstsonne erfreuen kann und den Boden unter meinen Füßen zu spüren vermag anstatt ihn zu verlieren.</p>
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		<title>Ich bin unsichtbar&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 10:20:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rubinblut</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[und deshalb kann das niemand lesen!
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